Digitalisierung so nutzen, dass sie Land und Menschen hilft

Mai 2017
von Mag.a Johanna Mikl-Leitner, Landeshauptfrau Niederösterreich

Bei meiner Regierungserklärung habe ich ein Ziel formuliert: „Ich will, dass Niederösterreich nicht nur das größte Bundesland ist, sondern auch zum schnellsten Bundesland wird.“ Dieses Ziel ist für uns kein Selbstzweck, sondern die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeits- und Wirtschaftspolitik. Denn nur wirtschaftliche Stärke schafft Wettbewerbsfähigkeit und sichere Arbeitsplätze. Und für dieses Ziel werden wir uns auch der Digitalisierung bedienen…

„… und es denkt und entscheidet noch immer der Mensch, nicht die Maschine!“

Mai 2017
von Matthias Lichtenthaler, Bereichsleiter „Digitale Transformation“, Bundesrechenzentrum (BRZ)

Cognitive Computing & Open Data für bessere Entscheidungsgrundlagen: Das neue Fachnetzwerk Digital Information Management Community Austria (DIMCA) wurde als Motor für die Umsetzung von Use Cases für die öffentliche Verwaltung ins Leben gerufen. Der Kick-off dieser Reihe am 23. März stand ganz im Zeichen von Cognitive Computing…

Digitalen Wandel als Chance begreifen

April 2017
von Dr. Eva Glawischnig, Bundessprecherin Die Grünen

Die Welt wird zunehmend digital. Das gilt im Berufsleben, im Alltag, in der Schule, im Umgang mit Freundinnen und Freunden oder mit der Familie. Kurzum: Die Digitalisierung erfasst immer mehr Bereiche unseres Lebens und verändert sie. Diese Veränderungen kommen aber nicht in ferner Zukunft schlagartig über uns, sondern laufen längst und beschleunigen sich stetig…

E-Democracy, E-Participation und E-Voting

März 2017
von Mag. Wolfgang Sobotka, Innenminister

Die Schritte zur Umsetzung der elektronischen Bürgerbeteiligung sind europaweit immer mehr im Vormarsch. Mit der „Europäischen Bürgerinitiative“ gibt es auf EU-Ebene, und damit auch in Österreich, schon seit dem Jahr 2012 ein Instrument direkt-demokratischer Beteiligung, bei dem Menschen online ihre Unterstützungsbekundung abgeben können. Zuständig zur Prüfung der Unterstützungen von österreichischen Staatsbürgern ist die Bundeswahlbehörde des Innenministeriums…

Der mehrfache Nutzen von intelligenter e-Government Strategie und innovativer Beschaffung – was ein Land tun sollte, um ihn zu realisieren

März 2017
von Prof. Jakob Edler, Direktor des Institute of Innovation Research, Manchester Business School, und Mitglied des Rats für Forschung und Technologieentwicklung

Österreich ist laut der EU Statistik zur Digitalisierung (Digital Economy and Society Index) aus dem laufenden Jahr auf dem 10. Platz in Europa. Dieser Rang ergibt sich aus einem Gesamtindex aus den fünf Bereichen Infrastruktur, Nutzerfähigkeiten, tatsächliche private Nutzung, ecommerce und digitale öffentliche Verwaltung. Während man sich ausgiebig darüber streiten kann, ob man die Verbreiterung der privaten Internetnutzung als politisches Ziel anstreben sollte, erscheint die Verbesserung der Infrastruktur und die sinnvolle verbesserte Nutzung des Internets in Bereichen staatlicher Verantwortung sinnvoll…

Digitalisierung muss der gesamten Gesellschaft zu Gute kommen

März 2017
Interview mit Mag.a Muna Duzdar, Staatssekretärin für Diversität, Öffentlichen Dienst und Digitalisierung

„Die öffentliche Verwaltung kann durch innovative Zugänge ein Motor für die Digitalisierung im privaten Sektor sein“, sagt Staatssekretärin Mag.a Duzdar im Govum-Interview. Sie spricht über den Meilenstein, der durch die „Digital Roadmap Austria“ für Österreich gesetzt werden konnte, „Lessons Learned“ von ihrem kürzlichen Israel-Besuch sowie über ihre Wunschvorstellungen für die Digitalisierung in der öffentlichen Hand, in naher und ferner Zukunft.

Digitalisierung der Bildung – so gelingt die Schule 4.0

Februar 2017
von Dr. Sonja Hammerschmid, Bildungsministerin

Digitalisierung betrifft heutzutage alle Lebensbereiche und für die meisten Menschen sind digitale Medien sowie das Internet aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken. Kinder und Jugendliche wachsen mit Smartphones und allzeit verfügbarem Internet auf. Ob beruflich oder privat: unser Leben ist digital geprägt. Wer aktiv an dieser gesellschaftlichen und technologischen Entwicklung teilhaben will, braucht digitales Wissen. Doch was bedeutet das?

Das Phänomen „Public CIO“ – und was wir heute daraus lernen können

Februar 2017

Viele unserer Nachbarn in der EU und OECD haben in den letzten Jahren die Initiative ergriffen, ihre digitalen Initiativen in einer Hand zu bündeln, vor allem um sie besser koordinieren zu können, aber auch um klare Verantwortlichkeiten zu schaffen. Dies führte vielerorts zur Schaffung der Rolle eines Chief Information Officer für den Public Sector, oder kurz „Public CIO“, und zwar auf allen Ebenen – für Bund, Länder, aber auch Großstädte (Beispiel: Wien). Doch welche Problemstellungen lösen CIOs für uns, wie unterscheiden sich ihre Rollen im internationalen Vergleich und was können wir daraus für Österreich lernen?

Weniger Bürokratie, mehr Zeit für das Baby!

Februar 2017
von Dr. Sophie Karmasin, Bundesministerin für Familien und Jugend

Die antragslose Familienbeihilfe wurde 2015 als gemeinsames Projekt des Familien- und Finanzministeriums umgesetzt und ist seither eine Erfolgsgeschichte: Sie erleichtert den Bezug der Familienbeihilfe für rund 80.000 betroffene Familien jährlich in ganz Österreich.

Speed matters! Digitalisierung als Chance für Modernisierung, Transparenz und konkreten Nutzen

Februar 2017
von Dr. Matthias Strolz, Vorsitzender NEOS

Seit mindestens zwei Jahrzehnten sprechen wir nun vom Anbruch des digitalen Zeitalters. Ziemlich retro also, diese digitale Zukunft. Wer heute noch meint, dass mit der Digitalisierung „bald“ Herausforderungen auf unsere Gesellschaften zukommen werden, ist ein ziemlicher Spätzünder. Genau dieses Gefühl hat man mitunter, wenn man die zögerlichen Fortschritte öffentlicher Einrichtungen bei der Digitalisierung betrachtet.