Blockchain wird die Welt revolutionieren – aber die Rahmenbedingungen fehlen noch

Oktober 2017
von Matthias Lichtenthaler, Bereichsleiter Digitale Transformation, BRZ

Das Bundesrechenzentrum (BRZ) veranstaltete kürzlich gemeinsam mit der Oesterreichischen Kontrollbank (OeKB) ein weiteres Treffen der Digital Information Management Community Austria (DIMCA). Thema war die „Blockchain-Technologie in der öffentlichen Verwaltung“. Das Ergebnis in einem Satz zusammengefasst: Die Verwaltung kann enorm von der Blockchain profitieren, es braucht aber neue rechtliche Grundlagen, um die Potenziale zu realisieren….

Die Digitalisierung als Job- und Chancenmotor

September 2017
von Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann, Steiermark

Die Digitalisierung sämtlicher Lebensbereiche schreitet unaufhaltsam voran. Viele Menschen ziehen E-Books mittlerweile dem gedruckten Exemplar vor, in den Autos haben Navigationssysteme schon längst das Kommando übernommen, gefaltete Stadtpläne aus Papier wurden schnell zu Exoten. Und es gäbe noch unzählige Beispiele, wie sehr die binäre Welt unser Leben verändert hat und noch weiter verändern wird. Die digitale Transformation hält bereits in dutzenden Alltagssituationen Einzug. Von vielen wird diese Veränderung freudig empfangen, bei manchen Menschen machen sich allerdings auch Sorgen und Ängste breit, diese gilt es offen anzusprechen und ihnen entgegenzuwirken. Denn eines ist klar: Gerade für die Steiermark als Land der Forschung, der Innovation und der Wissenschaft überwiegen die Chancen, die sich durch neue Technologien ergeben…

Digitale Transformation – Den Wandel gestalten

August 2017
von Mag.a Angelika Flatz, Leiterin Sektion III – Öffentlicher Dienst & Verwaltungsinnovation, BKA

Die Digitalisierung hat bereits begonnen. Staat und Gesellschaft werden kontinuierlich von ihr durchdrungen. Der digitale Wandel, im Sinne einer grundlegenden Transformation unserer Gesellschaft und unseres Staatswesens steht jedoch erst am Anfang. Aufgabe von Politik und Verwaltung ist es, diesen Wandel im Sinne aller Bürgerinnen und Bürger zu fördern und unter Berücksichtigung notwendiger ethischer Wertekonstrukte mitzugestalten. Digitaler Wandel wirft zentrale Fragen auf, die weit über technologische Aspekte hinausgehen. Aus dem Blickwinkel des öffentlichen Dienstes umfassen sie ein Spektrum, das von der Arbeitsorganisation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bis hin zur direkten Beteiligung und Einbindung der Zivilgesellschaft in die Gestaltung unseres Staatswesens reicht…

Digitalisierungsinitiativen in Salzburg

August 2017
von Dr. Wilfried Haslauer, Landeshauptmann, Salzburg

Die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Europa, in Österreich und in Salzburg wird zu einem großen Teil von der Innovationsfähigkeit der Unternehmen abhängen. Forschung und Entwicklung, wissenschaftliche Erkenntnisse und neue Technologien sind entscheidende Grundlagen für die Konkurrenzfähigkeit der heimischen Unternehmen…

Digitalisierungsinitiativen in Kärnten

August 2017
von Dr. Peter Kaiser, Landeshauptmann, Kärnten

Gesellschaft 4.0, Breitbandausbau, Forschung und Entwicklung – alles Schlagwörter, die mit dem Begriff Digitalisierung 4.0 einhergehen und längst schon Bestandteil unseres täglichen Lebens sind. Es geht nicht mehr um die Frage, wollen wir diese Entwicklung oder wollen wir sie nicht – es geht ausschließlich um die Frage, wie nutzen wir das Zeitalter der Digitalisierung 4.0 und wie bereiten wir uns gemeinsam auf den veränderten Arbeitsplatz der Zukunft vor…

Grünbuch: Digitalisierung und Demokratie

Juli 2017
von Edgar Mayer, Präsident des Bundesrates

Am 15. Oktober wählt Österreich einen neuen Nationalrat. Der Einfluss sozialer Medien auf das Wahlergebnis wird diesmal so groß wie noch nie bei Nationalratswahlen sein. Die Länderkammer hat in den letzten Jahren zum Thema Digitalisierung bereits zweifach Schwerpunkte gesetzt. Jetzt werden die vielfältigen Auswirkungen der Digitalisierung und der damit verbundenen neuen Technologien auf das demokratische System beleuchtet. Ein neues Grünbuch diskutiert Strategien für die digitale Zukunft Österreichs – öffentliche Online-Diskussion ist im September geplant, und ein Experten-Hearing wird Anfang Oktober 2017 stattfinden…

Digitale Agenda – Chancen der Digitalisierung aktiv nutzen!

Juli 2017
von Mag. Markus Wallner, Landeshauptmann, Vorarlberg

Seit der Erfindung der Dampfmaschine Anfang des 18. Jahrhunderts wurden mechanische Tätigkeiten in der Produktion zunehmend automatisiert. Gleichzeitig wurde durch den technologischen Fortschritt zusätzliche Beschäftigung geschaffen. Die Meinungen über die zukünftige Entwicklung der in diesem Zusammenhang stehenden technischen und vor allem sozio-ökonomischen Entwicklungen gehen weit auseinander, eines steht aber zweifelsohne fest: Automatisierung und Digitalisierung bedeuten für produzierende Unternehmen einen enormen Gewinn an Produktivität und Effizienz. Damit ist die Digitalisierung für einen Industriestandort wie Vorarlberg ein essenzieller Faktor im Wettbewerb um Beschäftigung und Wohlstand…

Auf dem Weg zur „Digitalen Verwaltung“

Juli 2017
von Ing. Roland Ledinger, CIO, Bundeskanzleramt

Die österreichische Verwaltung hat bereits sehr früh begonnen ihre Aufgaben, unter zu Hilfenahme der, damals noch als automatisierte Datenverarbeitung bezeichnete, Informations- und Kommunikationstechnologie, zu erledigen. Durch die föderalen Strukturen wurden viele der Maßnahmen in diesem Bereich bereits Ende des vergangenen Jahrhunderts gemeinsam und über Grenzen der Gebietskörperschaften hinweg umgesetzt.

Digitalisierung – Herausforderung, Chance oder große Gefahr?

Juni 2017
von NAbg. DI. Gerhard Deimek, Forschungs- und Technologiesprecher, Freiheitliche Partei Österreich

Digitalisierung im gesellschaftlichen Umfeld wird auch als dritte industrielle Revolution bezeichnet und ist gegen Ende des 20. Jahrhundert zu einem zentralen Thema geworden. Der US-Zukunftsökonom Jeremy Rifkin sagt der Menschheit bahnbrechende Umwälzungen voraus und sieht die Chance für Millionen neue Jobs. Daneben gibt es aber auch große Bedenken, ob damit Orwells Vision des „Teleschirms mit seinem immer offenen Ohr“ nicht insofern Wirklichkeit werden kann, dass durch die totale Vernetzung existentielle Grundfreiheiten in Gefahr geraten.

EU-Ratspräsidentschaft 2018: Eine historische Chance?

Mai 2017
von Mag. Gerhard Milletich, CIO, Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres

Vor einigen Jahren war Österreich E-Government-Europameister. Damals waren es einige wenige Anwendungen, um die wir international beneidet wurden: Im Justizministerium wurden mit hohem Mitteleinsatz einige Register „digitalisiert“, als Leuchtturmprojekt gilt das digitale Grundbuch. Das Finanzministerium hat mit help.gv.at als umfangreiche Informationsplattform und mit FinanzOnline als sicherlich bedeutendste und von den Bürgern meistgenutzte E-Government–Anwendung einen wesentlichen Beitrag in der digitalen Entwicklung geleistet. Das Außenministerium hat mit der flächendeckenden Einführung eines „ELAK“-Systems eine grundlegende Basis für E-Government geschaffen. An diesem Beispiel sei auch kurz dargestellt, wie die Digitalisierung weiter voranschreiten könnte: